Die Endoskopie

Bei der Endoskopie („Spiegelung") unterscheidet man zwei Hauptarten: Magenspiegelung (Gastroskopie) und Darmspiegelung (Coloskopie).

Schlank konstruierte Videoendoskope mit guter Anpassungsfähigkeit (auch an mehrfach verschlungene Magen- oder Darmabschnitte) gewährleisten die sichere und schmerzfreie Untersuchung.

Der Einsatz einer beruhigenden und schmerzstillenden Injektion
vor jeder endoskopischen Untersuchung ist selbstverständlich.

Für die feingewebliche Aufarbeitung ist es möglich Proben von auffälligen Stellen zu entnehmen und ganze Polypen zu entfernen.
In jüngster Zeit werden hierfür unterschiedliche Färbetechniken eingesetzt.

Die Endoskopie erweist sich als erstklassiges Mittel bei vielen Fragestellungen im Zusammenhang mit Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes und ist damit für viele Patienten von unschätzbarem Wert geworden. Der erfahrene Untersucher kann
die Schleimhaut des Verdauungstraktes direkt untersuchen und beurteilen.


Harmlose Verdauungsstörungen können so von ernsthaften Erkrankungen, die rasch einer weiterführenden Behandlung zugeführt werden müssen, unterschieden werden.

In Zukunft werden Geräte mit vergrößernden Optiken eingesetzt, die bereits vor Ort die Unterscheidung von gut- und bösartigem Gewebe zulassen.

Ebenso kommt die Endoskopie immer häufiger bei schmerzfreien operativen Maßnahmen zur Anwendung (Abtragung von Polypen, Entfernung von Fremdkörpern, Dehnung von Verengungen, blutstillende Maßnahmen, etc.).

Sehen Sie einen kurzen Film über eine Endoskopie

Darstellungsmethoden in naher Zukunft:

Zoomendoskopie
Endoskope (Zoomendoskope) mit bis zu 150-facher Vergrößerung werden zusammen mit unterschiedlichen Färbetechniken (Vitalfärbung) eingesetzt, um verdächtige Schleimhautbezirke auf deren mögliche Bösartigkeit zu untersuchen (optische Biopsie).

Virtuelle Coloskopie oder Colographie
Die Computertomographie- bzw. Magnetresonanz-Colographie ist eine schmerzlose Untersuchung ohne Endoskop. Für die Erzeugung von Bildern vom Inneren des Dickdarms wird Luft eingebracht und ein Kontrastmittel intravenös verabreicht. Die Darstellung am Bildschirm erfolgt wie ein dreidimensionaler Flug durch den Darm. Als nachteilig erweisen sich die Erkennbarkeit von Polypen erst ab 8-10 mm Größe und der bis dato hohe Preis der Untersuchung.

Kapselendoskopie
Eine Mini-Videokamera wird wie eine Medikamentenkapsel geschluckt und überträgt Bilder vom Darm während ihrer 6- bis 8 stündigen Reise durch den Verdauungstrakt. Die Kapsel ist sehr klein (25 mm lang und 10 mm breit) und übertragt durch die eingebaute Kamera tausende Bilder vom Inneren der Verdauungsorgane. Auf diese Weise können krankhafte Veränderungen bemerkt werden.

Lesen Sie mehr über die zwei Hauptarten der Endoskopie: Gastroskopie und Coloskopie.

Ordination 1080 Wien:

Beratung und Untersuchungen
Hamerlingplatz 10, 1080 Wien
Telefon & Fax: (01) 405 82 35

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Dienstag und Donnerstag 16.30–19.00 Uhr

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Ambulatorium Augarten:

Beratung und Untersuchungen
(endoskopische Unter-
suchungen), Gastroskopie,
Coloskopie-Vorsorge und
kleine chirurgische Eingriffe

(http://ambulatorium.com/)

Untere Augartenstr. 1–3,
1020 Wien,
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Montag 14.00–18.30 Uhr

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