Häufig gestellte Fragen(FAQ)

Klicken Sie auf die dementsprechende Frage Ihrer Wahl, aus den unten angeführten Fragestellungen.

1. Ich habe einzelne, über den Körper verstreute Erhabenheiten unter der Haut. Kann ich diese herausoperieren lassen?


Es handelt sich um gutartige Fettgewebstumore, sogenannte Lipome, die im Facharztambulatorium schmerzfrei in örtlicher Betäubung entfernt werden können. Die Versorgung der Hautschnitte erfolgt durch kosmetische Nähte.

2. Ich habe Gallensteine und in letzter Zeit eine Dunkelverfärbung des Urins. Schafft die Gallenblasenoperation Abhilfe?


Als Ursache für die Verfärbung Ihres Urins und vermutlich auch Ihrer Hautfarbe (Ikterus) kommt ein Gallenstein in Frage, der aus der Gallenblase abgewandert ist und nun die ableitenden Gallenwege verlegt. Die Entfernung erfolgt auf endoskopischem Wege (ERCP). Anschließend wird die Gallenblasenoperation mittels Laparoskopie (ohne Bauchschnitt) vorgenommen, bei der die Gallenblase entfernt wird.

3. Ich leide an Übergewicht und möchte mit dem operativ eingesetzten Magenband mein Gewicht vermindern. Wird das von der Krankenkasse bezahlt?


Wird diese Operation, falls sie für mich in Frage kommt, von der Krankenkasse bezahlt?

Der Einsatz des Magenbandes mittels Bauchspiegel (Laparoskopie) ist eine sichere Operation und vermindert Ihr Übergewicht
um bis 70%.

Die Kosten für den Einsatz des Magenbandes durch werden unter folgenden Voraussetzungen von der Krankenkassa übernommen:

  • Alter zwischen 18 und 75 Jahren

  • Vorliegen eines Body-Mass-Index (BMI) über 40kg/m2 bzw. über 35kg/m2 mit adipositasbedungten Begleiterkrankungen, wie z. B. Insulin-pflichtiger Diabetes mellitus.

  • Ausschluß hormonbedingter Ursachen für das krankhafte Übergewicht

  • Ausschluß von Erkrankunen des oberen Verdauungstraktes, wie z. B. Magengeschwür

  • Dokumentierter Nachweis von mindestens zwei erfolglosen Abmagerungskuren

  • Gutachten eines Psychotherapeuten hinsichtlich der Eignung für den Eingriff

  • Bereitschaft zur Teilnahme an regelmäßigen postoperativen Kontrollen

4. Ich leide unter der Divertikelkrankheit, habe in letzer Zeit Probleme mit dem Stuhlgang. Kann das Problem durch eine Operation gelöst werden?


Zu den Komplikationen einer langjährigen Divertikelerkrankung zählen Einengungen des Dickdarms in der sogenannten Sigmaschleife. Diese treten dort als Folge wiederholter
Entzündungen auf.

Um Ihren Stuhlgang wieder zu normalisieren, muß der betroffene Darmabschnitt entfernt werden. Dies kann durch einen Eingriff erfolgen, bei dem ein Bauchspiegel (Laparoskopische Sigmaresektion) zum Einsatz kommt. Dadurch kann auf einen Bauchschnitt verzichtet werden. Vor der Operation sollte allerdings die Abklärung des Darmes mit einer Darmspiegelung (Koloskopie) erfolgen, um einen Tumor auszuschließen.

5. Wie lange ist der Spitalsaufenthalt im Anschluß an die häufigsten laparoskopischen und endoskopischen Eingriffe?


Verweildauer im Krankenhaus nach häufig vorkommenden laparoskopischen (Operation durch Bauchspiegel) und endoskopischen Eingriffen:

Laparoskopie CHE 3–4 Tage
Laparoskopie
Leistenbruchoperation 3–4 Tage
Laparoskopie Zwerchfellbruchoperation 3–4 Tage
Laparoskopie Blinddarmoperation 3–4 Tage
Laparoskopie Dickdarmresektion 6–7 Tage
Laparoskopie Narbenbruchoperation 3–4 Tage
Laparoskopie Übernähung eines Magengeschwüres 5–6 Tage
Endoskopie Operation von Krampfadern 2–3 Tage
Endoskopie Entfernung von Polypen im Mastdarm (TEM) 5–6 Tage

6. Ich leide seit vielen Jahren unter häufigem Sodbrennen. Mein behandelnder Arzt meint, dass die Ursache hierfür ein Zwerchfellbruch ist und stellte mir eine lebenslange Behandlung mit Medikamenten in Aussicht. Gibt es einen Ersatz für eine medikamentöse Dauerbehandlung und wie sieht diese aus?


Wiederholtes Sodbrennen ist ein ernst zu nehmendes Symptom und unter Umständen Ausdruck einer kompliziert verlaufenden Refluxerkrankung.

Klarheit darüber, sowie über die Existenz eines Zwerchfellbruches (Hiatushernie) erfolgt durch eine Magenspiegelung. Die chirurgische Behandlung des Zwerchfellbruches wird heutzutage mittels Bauchspiegel (Laparoskopische Fundoplikatio), also ohne einen großen Bauchschnitt, vorgenommen. Auf diese Weise wird Sodbrennen und die Entstehung einer so genannten Barrettschleimhaut, der Vorstufe von Speiseröhrenkrebs, beseitigt.

7. Ich habe ausgeprägte Krampfadern, die mich, abgesehen vom störenden kosmetischen Effekt, in keiner Weise beeinträchtigen. Soll ich die Krampfadern durch eine Operation beseitigen lassen?


Krampfadern, die schon lange bestehen, können gesundheitliche Schäden, wie thrombotische und entzündliche Veränderungen der betroffenen Gefäßbezirke, aber auch eine tiefe Beinvenenthrombose nach sich ziehen. Die moderne Varizenoperation ist ein Eingriff, der sicher und schonungsvoll durchgeführt wird. Sie erfolgt „maßgeschneidert" unter Zuhilfenahme von Sonden zur Entfernung der geschädigten Venen und kleinster, unsichtbar verheilender Hautschnitte.

8. Ich bin ein über 50-jähriger Mann und habe Hämorrhoiden, die von Zeit zu Zeit zu Blut im Stuhl führen. Soll ich die Entfernung der Hämorrhoiden, also eine einfache Operation, vornehmen lassen?


Blutende Hämorrhoiden können Folge eines bestehenden Hämorrhoidalleidens sein. Für die Entfernung der Hämorrhoiden stehen mehrere Methoden zur Verfügung. Die Wahl der Methode richtet sich nach dem Grad der Ausprägung der Hämorrhoiden (Stadium I-IV). Wichtig ist die Spiegelung des Darmes (Koloskopie) vor dem Eingriff, damit andere Ursachen für die Darmblutung, z. B. Polypen und Darmkrebs, ausgeschlossen werden können.

9. Mein behandelnder Arzt hat mir wegen wiederholt auftretender Oberbauchschmerzen zu einer Gastroskopie geraten. Ich habe diese Untersuchung bisher abgelehnt, weil ich mich vor dem Schlucken des Endoskopes fürchte.


Die Gastroskopie ist eine geeignete Methode zur Abklärung von Schmerzen im Oberbauch. Vor der Untersuchung werden routinemäßig Medikamente mit beruhigender Wirkung und gegen den Würgereflex in Form von Injektionen verabreicht. Der Würgereflex wird zusätzlich durch einen Rachenspray verhindert. Diese Maßnahmen ermöglichen dem Untersucher das Endoskop problemlos einzuführen und bis in den Zwölffingerdarm vorzuführen.

10. Mein Vater ist an Dickdarmkrebs im Zuge einer sogenannten Polypose gestorben. Ich sollte eine Darmspiegelung (Koloskopie) durchführen lassen, habe aber bis jetzt - aus Furcht vor dieser Untersuchung - Abstand davon genommen. Was soll ich nun tun?


Aufgrund ihrer familiären Belastung bezüglich Darmkrebs sollte bei Ihnen ab dem 15. Lebensjahr einmal pro Jahr eine Darmspiegelung durchgeführt werden. Die Untersuchung erfolgt schmerzfrei in der Facharztpraxis durch die routinemäßige Verabreichung eines Beruhigungs- und Schmerzmedikamentes und gegebenenfalls durch Einsatz der Sedoanalgesie. Die Darmspiegelung kann auch in Vollnarkose im Krankenhaus durchgeführt werden.

11. Ich habe Gallensteine, die sich bei einem Diätfehler bemerkbar machen und habe gehört, dass diese auch aufgelöst werden können. Kann ich mir auf diese Weise die Gallenblasenoperation ersparen?


Bei Gallensteinen handelt es sich in einem hohem Maß um Cholesterinsteine. Diese lassen sich mit einem Medikament tatsächlich auflösen, allerdings bilden sie sich nach Absetzen des Präparates wieder nach.
Die Behandlung des Gallensteinleidens besteht in der laparoskopischen Entfernung von Gallensteinen und Gallenblase. Letztere ist auch die Ursache der Steine.
Dies ist derzeit die beste Methode zur Entfernung von Gallensteinen, da die Gallenblase ohne Aufschschneiden der Bauchdecke entfernt werden kann.

12. Ich habe mich zu einer Gallensteinoperation entschlossen. Was geschieht dann eigentlich mit der Gallenblase und habe ich dann auch keine Galle mehr?


Bei der Gallenoperation werden die Gallensteine zusammen mit der Gallenblase, die ja für die Bildung der Gallensteine verantwortlich ist, entfernt. Der Verlust der Gallenblase wirkt sich in keiner Weise nachteilig auf Ihre Lebensqualität aus. Die Produktion von etwa 800- 1000 ml Gallenflüssigkeit pro Tag in der Leber bleibt dabei unverändert. Sie ist ein wichtiger, ja unverzichtbarer Bestandteil bei der Verdauung.

Ordination 1080 Wien:

Beratung und Untersuchungen
Hamerlingplatz 10, 1080 Wien
Telefon & Fax: (01) 405 82 35

Ordinationszeiten:
Dienstag und Donnerstag 16.30–19.00 Uhr

und nach Vereinbarung

Ambulatorium Augarten:

Beratung und Untersuchungen
(endoskopische Unter-
suchungen), Gastroskopie,
Coloskopie-Vorsorge und
kleine chirurgische Eingriffe

(http://ambulatorium.com/)

Untere Augartenstr. 1–3,
1020 Wien,
T: (01) 330 34 68
F: (01) 330 68 91

Ordinationszeiten:
Montag 14.00–18.30 Uhr

und nach Vereinbarung